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Methoden der Geistheilung

Geistheiler benutzen verschiedene Methoden, die mentale Hilfen für den Heiler und den Kranken darstellen. Die Methoden an sich haben keine heilende Kraft. Die unterschiedlichen Methoden sind nur Verfahren, die dem Heiler helfen sollen, sich auf die göttliche Kraft einzustimmen und es dadurch dem Körper ermöglichen, sich selbst zu heilen. Einige der häufigsten Methoden sind:

  • Der Heiler betet für den Kranken zu Gott.
  • Der Heiler erhebt sein Bewusstsein auf die Ebene des Göttlichen und verschmilzt sein Wesen mit dem Wesen des Kranken, während er innerlich die Einheit und Vollkommenheit aller drei Ebenen bejaht.
  • Der Heiler richtet seine Gedanken und Energie auf das Zentrum seines Wesens nahe dem Herzen und schickt dem Hilfesuchenden in Gedanken bedingungslose Liebesenergie.

Der Heiler visualisiert einen Strahl von weißem Licht und Liebe von seinem Herzzentrum aus zu den Menschen, dem er helfen will. Er stellt sich das wie einen Laserstrahl vor, der gebündelt bleibt, selbst wenn er über Tausende von Kilometern geschickt wird.



Die Fernheilung

Wenn Heiler und Patient nicht im selben Raum sind, sondern viele Kilometer voneinander entfernt, dann nennt man das Fernheilung.

Da in der geistigen Welt weder Zeit noch Raum existieren, kann Fernheilung genauso schnell und effektiv sein wie die Methoden, bei denen beide Parteien körperlich anwesend sind.
 
Der einzige Nachteil von Fernheilungen besteht darin, dass es schwieriger ist, die Ursache einer Krankheit auf diesem Weg herauszufinden, und deshalb die Heilung weniger Chancen hat, auf Dauer anzuhalten, da ja die wirkliche Ursache oft nicht bekämpft werden kann.


Drei der meist verwendeten Heilmethoden

  • Der Heiler legt seine Hände auf den Kopf, die Schultern oder auf den kranken Körperteil. Der Heiler betet dann um Heilung und stellt sich geistig die heilende Gottesenergie vor, die durch seine Hände zu dem Patienten fließt.

  • Der Heiler ist empfänglich für die Energie, die von verschiedenen Körperstellen des Kranken ausgeht, weiß aus Erfahrung, wo die Energie vom Normalen abweicht und kann somit die Krankheit, eine körperliche Schädigung oder eine Blockierung an der entsprechenden Körperstelle behandeln. Der Heiler hält dann seine Hände über diese Stelle und lenkt die Heilkraft dorthin.
  • Der Heiler hält seine Hände kurz über jeden Teil des Körpers, während der Kranke in einen entspannten und aufnahmebereiten Zustand daliegt. Die abfolge, in der der Heiler seine Hände über die einzelnen Teile des Körpers hält, ist individuell verschieden.




Die Geist Chirurgie

Philippinische Heiler wenden die von ihnen genannte Geist Chirurgie an. Dabei werden die Hände des Heilers dazu benutzt, die Atome oder Zellen eines Körpers zu zerteilen, ohne sie zu trennen. Dann dringen sie in den Körper ein, um krankes Gewebe zu entfernen, und danach die Wunde sofort ohne großen Blutverlust und ohne Infektion wieder zu schließen. Diese Technik ist sehr umstritten.

Auf diesem Gebiet gibt es sehr wohl zweifelhafte Heiler. Diejenigen jedoch die einen guten Ruf haben, räumen hier sehr bereitwillig ein, dass die Kraft, die sie hierbei benutzen, nicht die eigene ist. Alle Ehre gebührt Gott. Die besten Heilers auf diesem Gebiet erklären auch, dass sie Blut und Gewebe nur deswegen materialisieren, um die Zweifel der Kranken zu zerstreuen.

Ohne den offensichtlichen Beweis, dass ein chirurgischer Eingriff stattgefunden hat, würden viele selbst dann nicht glauben, dass es zu einer Heilung gekommen ist, wenn diese bereits eintrat.

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Monika Schwärtzler

 

 


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Letzte Änderung:07.09.2010