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Die Geburtsverabeitung

Unter Geburtsverarbeitung versteht man heute, die psychologische, körpertherapeutische oder energetische Verarbeitung eines Geburtstraumas. Das betrifft meist Mutter und Kind, in verschiedenen Therapierichtungen werden die Väter dazu eingeladen (z.B. Babyarbeit nach Ray Castellino oder William Emerson; Emotionelle Erste Hilfe nach Thomas Harms).

Die Geburt eines Kindes ist bei den meisten Frauen eines der eindrücklichsten und berührendsten Erlebnisse ihres Lebens. Wenn Frau eine Geburt als schlimm erlebt, kann das den Kontakt mit ihrem Baby oder die nächste Schwangerschaft belasten. Manche ältere Frauen erzählen noch nach Jahrzehnten ihre schlimmen Geburtsgeschichten. Wo dieses Ereignis mit Schmerz, Verweigerung, Verletzung, Ohnmacht, Demütigung, Kontrollverlust oder Ausgeliefertsein verbunden ist, ist es hilfreich, die Geburt seelisch zu verarbeiten. Das gilt besonders nach ungeplantem Kaiserschnitt, einer Saugglocken - oder Zangengeburt, Frühgeburt oder einer sonst lebensbedrohlichen Situationen. Das Ziel der Geburtsverarbeitung ist Aussöhnung, innerer Frieden und Verständnis.

Es geht nicht um Schuldzuweisung oder Anklage, obwohl es wohltuend sein kann, einmal auszusprechen, was schief gelaufen ist und auch die Gefühle zu spüren, die in der Situation nicht sein konnten oder durften. Diese Arbeit kann hilfreich sein für die Frau, den Mann, für beide als Paar und das Baby.

Kleine Kinder reagieren oft darauf, wenn Mütter ihre Geburtsgeschichten in Ordnung bringen. Auch in ihnen kann sich damit etwas lösen - denn es ist ja auch ihre Geschichte. Und so entstehen wieder inniger Kontakt, Vertrauen und Geborgenheit, die durch das Trauma verloren gegangen sind.

Nach schwieriger, lang andauernder oder operativ verlaufender Geburt fällt ein Baby oft dadurch auf, dass es untröstlich weint und sich nicht beruhigen lässt. Früher hat man das „Dreimonatskolik“ genannt und gewartet, dass es von selbst wieder aufhört. Heute kann über ein aktives Verarbeiten der schwierigen Situation Mutter und Kind und gegebenenfalls auch dem Vater geholfen werden. Speziell geschulte Hebammen, Therapeuten,  Craniosacraltherapeuten oder Osteopathen können hier Abhilfe schaffen

www.BarbaraSchlochow.ch
www.geburtsverarbeitung.ch
www.diewiege-sulz.de

oder unter "Energetiker"

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Letzte Änderung:17.07.2010