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Wirkungsweise

Die Aromatherapie - die sich seit ihrer Wiederentdeckung im Frankreich des beginnenden

20.Jahrhunderts über England schließlich auch in deutschsprachige Länder  verbreitet hat - nutzt nun diese ätherischen Öle, um nach den Prinzipien der Naturheilkunde die Lebenskraft und die Selbstheilungskräfte des Klienten zu wecken und zu stärken, unbewusste Einstellungen, die im Limbischen System gespeichert sind, zu lockern und zu verändern. Krankheiten, die ja – nach den Erkenntnissen der Psychoneuroimmunologie - auf dem Nährboden von Einstellungen und

Motivationen entstehen, können positiv beeinflusst werden, wenn man das seelische Gleichgewicht, das die Basis für unsere Gesundheit bildet, durch die entsprechenden Düfte wiederherstellt.

Ätherische Öle wirken aber nicht nur durch ihren Duft auf der seelischen und geistigen Ebene, sondern in ihrer Eigenschaft als chemische Substanzen auch ganz konkret körperlich. Bereits die Aufnahme durch den Geruchssinn zeitigt eine Wirkung auf den Körper: verschiedene

neurochemische Stoffe (Encephaline, Endorphine, Serotonin, Noradrenalin ...) werden ausgeschüttet, das vegetative Nervensystem und die entsprechenden Organe werden beeinflusst.

Werden die Öle dann auch über die Haut aufgenommen (immer in Verdünnung mit geeigneten Trägersubstanzen, da es sonst zu Hautreizungen kommen kann!), pflegen, glätten und nähren sie einerseits die Haut, dringen aber auch über Bindegewebe und Lymphe in den Blutkreislauf ein und erreichen so die ihnen zugeordneten Organe. (Die ebenfalls bei körperlichen Beschwerden

angewandte innerliche Einnahme sollte allerdings nur unter Aufsicht eines/r Experten/in erfolgen)

 

Anwendung

Als Stoffe mit tief greifender und doch sanfter Wirkung auf den ganzen Menschen dienen

ätherische Öle also einerseits der ganzheitlichen Harmonisierung - und vertragen sich in dieser Eigenschaft mit  den meisten anderen Methoden der Komplementärmedizin (mit Homöopathie unter Einschränkungen). Sie tragen aber andererseits auch zu einem vermehrten Lebensgenuss bei.

Man denke nur an ihre Anwendung in der Duftlampe und in Raumsprays, in aromatischen Bädern, natürlichen Parfums, pflegenden Crèmen, entspannenden oder anregenden Massageölen, in der Sauna oder in der Aromaküche, wo sie mit wenigen Tropfen Duft und Geschmack ihres

Ausgangsprodukts in die Speisen zaubern.

Der Experimentierfreude sind dabei auch für Laien - immer vorausgesetzt, dass sie einige

Vorsichtsmaßnahmen hinsichtlich der Anwendung (Dosierung, Verdünnung, Schwangerschaft, Allergieanfälligkeit,...) beachten und auf Qualität Wert legen - kaum Grenzen gesetzt. Je mehr man sich mit diesem Gebiet beschäftigt, desto deutlicher wird die schier unerschöpfliche Vielfalt der Möglichkeiten. Lebensgenuss und Gesundheitsvorsorge reichen sich hier die Hand.

© Margot Handler

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Letzte Änderung:07.09.2010