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Hypnose

Hypnose ist ein Termin mit sich selbst, am Schnittpunkt zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein. Die Hypnose befasst sich auf wissenschaftliche Art und Weise mit der Funktion des Gehirns und des menschlichen Verhaltens. Wenn Sie nachts durch einen tiefen dunklen Wald gehen und dabei ein mulmiges Gefühl haben, so spricht Ihr Unterbewusstsein zu Ihnen. Wenn Sie einen Gruselfilm anschauen und dabei Gänsehaut bekommen, so entsteht dieses Gefühl ebenfalls nicht aus Ihrer Logik, sondern aus Ihrem Unterbewusstsein.

Hypnose bietet die Möglichkeit aktiven Einfluss auf diese Kommunikation aus Ihrem Unterbewusstsein zu nehmen. Hypnose ist in den Techniken des modernen Managements und in den modernen Führungsstilen zu finden. Sie hilft Leistungsspitzen zu erreichen, wird in der Medizin helfend eingesetzt, befreit von Ängsten und macht "Stark". Hypnose wird in allen unseren Lebensbereichen bewusst oder unbewusst eingesetzt.

 

Entstehung

Die Hypnose beginnt mit der Morgendämmerung der Menschheit, über das Werden und Wachsen der ersten großen Hochkulturen bis hinein ins erste vorchristliche Jahrtausend und verschwindet dann für eineinhalb Jahrtausende von der Oberfläche. Aufzeichnungen gibt es darüber in fast allen geschichtlichen Dokumentationen dieser Zeiten. Allerdings gab es den Namen Hypnose noch nicht. Sie wurde verwendet für die Religion, die Zauberei, Heilungen und Hellsichtigkeiten. Die Wiedergeburt (sozusagen Reinkarnation) der Hypnose (allerdings noch namenlos) ist im 16. Jhd. n. Chr. auf den Sohn eines Arztes zurückzuführen, Theophrast Bombast von Hohenheim (1493 - 1541) besser bekannt als Paracels, dessen geistige Überlegenheit und Kapazität die Menschheit erst im 20sten Jahrhundert fähig war angemessen zu huldigen). Er glaubte, dass bestimmte chemische und vitalisierende Kräfte im menschlichen Organismus wirkten. Sie sollten vom "Geist des Lebens", dem "Archaeus", gesteuert werden, während in der Atmosphäre eine weitere Kraft, das "Chaos", existierte. Als Anhänger der Mikro-Makrokosmos-Ideen postulierte er drei Seinszustände, die "Entia" der göttlichen, seelischen und materiellen Sphäre. Krankheiten konnten nach ihm von astralen Bedingungen abhängen. Die Volkssage kennt Paracelsus nur als den mit Zauberkräften begabten Erfinder eines Lebenselixiers oder als Scharlatan. (Wen wundert's bei dem Namen den es sich selbst gab).

Erst durch den englischen Arzt James Braid (1795 - 1860) entstand ein Grundstein für das Verständnis der Hypnose. Er erkannte den Zusammenhang zwischen Trance (was für ihn eine Art Schlafzustand war) und Suggestion. Auch der Begriff "Hypnose" wurde von ihm 1843 geprägt, abgeleitet vom griechischen Gott des Schlafes "Hypnos".

 

Arten von Hypnose

Schowhypnose
Wohl der bekannteste Teil der Hypnose ist die Schowhypnose. Sie ist schon seit jeher bekannt. Es gibt sie in den verschiedensten Ländern und Kulturen. Für eine Showhypnose eignen sich am besten die Probanden, die schnell in eine sehr tiefe Trance gelangen. Bei etwa einem Drittel aller Personen wird diese tiefe Trance, die man auch Smnambulismus nennt, sehr schnell erreicht. Hypnoseeffekte können auf verschiedenste Art und Weise demonstriert werden. So kann ein Showhypnotiseur dem Probanden auch unsinnige Suggestionen als Tatsachen eingeben. Der Hypnotiseur wird versuchen, Effekte vorzuführen, die das Publikum zum Staunen oder zum Lachen bringen. Ein guter und seriöser Showhypnotiseur wird jedoch alle Risiken vermeiden und den Probanden dabei keiner Peinlichkeit aussetzen. Oftmals wird einem Showhypnotiseur unterstellt, mit billigen Tricks sowie mit Absprachen oder Illusionen zu arbeiten. Dies ist sicher bei einigen wenigen der Fall, aber es ist wohl nur die Minderheit

Hypnotherapie
Durch einen Entspannungszustand, der es ermöglicht, die Aufmerksamkeit von außen nach innen zu lenken, können Selbstheilungskräfte wirksam werden. Die Hypnotherapie versetzt den Patienten in eine Art Trancezustand, ohne dass dieser jedoch die Kontrolle verliert. In diesem Erholungsstadium des Geistes, den der Patient wie einen Dämmerzustand erlebt, kann Ressourcenarbeit geleistet, können Prozesse angeregt werden. Das Ziel ist es, mit dieser Heilmethode, die innerhalb eines Therapiekonzeptes zur Anwendung kommt, neue Lösungsmöglichkeiten zutage zu bringen.

 

Anwendungsmöglichkeiten

Gewichtsreduktion

Flugangst

Angst vor dem Zahnarzt

Selbstwertgefühl

Stressbewältigung

Hilfe bei Schlafstörung

Usw.

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Letzte Änderung:07.09.2010