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Die gängigsten Karten.

  • Zigeunerkarten
  • Lenormandkarten
  • Tarotkarten
  • Skatkarten
  • Kipperkarten
  • Engelkarten

 

Zigeunerkarten

Zu den Wahrsagekarten gehören auch die Zigeunerkarten, bei denen ein Kartendeck aus 36 Karten besteht. Ende des 19. Jahrhunderts entstand der Begriff der Zigeunerkarten. Da zu jener Zeit vor allem Zigeuner Wahrsagen machten und dabei oft ihre Karten benutzten, nahm man ihren Ruf der Wahrsagekunst und nannte die Karten, die zum Wahrsagen dienen sollten Zigeunerkarten. Die heute verwendeten Zigeunerkarten werden oft verwechselt mit den Kipperkarten, da diese ähnliche Bilder und Namen sowie auch ähnliche Deutungen haben. Bekannt waren zu jener Zeit die Lenormandkarten als Wahrsagekarten.

In verschiedenen Legetechniken mit den Zigeunerkarten werden verschiedene Bedeutungen durch die einzelnen Zigeunerkarten vertreten. Die Zigeunerkarte der Beständigkeit spricht für sich selbst und für das berufliche Umfeld. Die Zigeunerkarte Besuche zeigt Überraschungen. Die Zigeunerkarte Botschaft spricht für sich selbst und  die Karte Brief steht für Nachricht. Und so weiter

 

Lenormandkarten

Die Lenormandkarten stammen von Marie Anne Lenormand, die 1772 geboren, als die größte Kartenlegerin aller Zeiten bekannt geworden ist. Dank ihr setzte sich das Kartenlegen in der Gesellschaft durch. Die Sibylla Karten entstammen auch von Madame Lenormand und erinnern an Kipperkarten, wobei sie freundlichere Farben haben. Die Lenormandkarten sind die bekanntesten Orakel Karten und bieten eine riesige Vielfalt.

 

Tarotkarten

Tarotkarten entstammen als Kartenorakel dem 15. Jahrhundert. Die 78 Karten teilen sich in zwei Hauptgruppen ein, die man als Große Arkana mit 22 Motiven und 56 Karten als kleine Arkana kennt. Auch mit Skatkarten können die Karten gelegt werden. Beliebt ist das Zukunft vorhersagen nach altem Hexenmuster. Heute ist das Kartenlegen wieder aktuell und es gibt unendlich viele Legesysteme. Generell ist heute eine Vielzahl an unterschiedlichen Karten und ihren Deutungen im Umlauf und es macht Sinn, sich zunächst ein paar Kartenarten zuzuwenden und mit ihnen in die Tiefe zu gehen. Durch das Anwenden wird man eigene Sympathien zu einzelnen Karten herausfinden und mit ihnen umgehen lernen.

 

Skatkarten

Die klassischen und ursprünglichen Wahrsagekarten, aus denen sich verschiedene Kartendecks, wie zuvor erwähnt, entwickelt haben, sind die Skatkarten. Hierbei handelt es sich um 32 Karten mit französischem Bild, mit den Farben Karo, Herz, Kreuz und Pik. Fast jeder von ihnen wird sie bereits in der Hand gehalten haben beim Kartenspielen, aber wie funktioniert das mit dem Kartenlegen? Im Kartenbild liegt eine Personenkarte. Links und rechts von der Personenkarte liegen Ereignisse von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Über die Personenkarte liegen die Personen, Dinge und Ereignisse, von denen der Fragesteller beherrscht wird. Außer den Karten König, Dame und Bube gibt es keine Karten die Personen darstellen. JE nachdem Zusammenhang kann jede Karte beim Kartenlegen mehrere Bedeutungen haben. Die Karo Acht kann Beispielsweise einen kleinen Geldbetrag, ein kleines Geschenk, aber auch eine günstige Neuigkeit oder eine gut verlaufende Unterredung anzeigen. Die jeweilige Deutung hängt selbstverständlich von der Intuition und der Erfahrung des Kartenlegers ab.

 

Skipperkarten

Viele Kartenleger bedienen sich gerne der Kipperkarten, denn die Bilder ermöglichen eine vielfache Deutungsklarheit. Im Gegensatz zu Tarot beschäftigen sich die Kipperkarten mit äußeren Einflüssen, die am Leben mitwirken. Sie geben dir allgemeine Hinweise, welche Themen in deinen einzelnen Zeitbereichen vorherrschen. Beim Kartenlegen wird deine Lebenssituation gezeigt. Kipperkarten helfen dir die Antwort auf deine aktuelle Frage zu erkennen. Sie unterstützen, die Verbindung zu deiner inneren Stimme herzustellen. Mit dem Blick aus der Sicht der Kipperkarten werden deine Gedanken in Einklang gebracht. Einfühlsame Deutung nach Zigeunerart beschreibt das wesentliche einer jeweiligen Situation.

 

Engelkarten

Wie der Name schon sagt, werden hier Karten mit Engeln gelegt. Die Vorgehensweise und das Legen der Karten entspricht zunächst dem normalen Tarot. Du erfährst durch die Engel noch einiges mehr, was dir deine Wünsche und Träume sagen wollen und wie du sie deuten kannst. Du kannst viel über deine Gefahren, Ängste in deinem alltäglichen Leben herausfinden. Hier werden zwar die Tarotkarten verwendet, der spezielle Unterschied beim Engeltarot liegt jedoch in der Befragung und der Deutung der Karten. Während beim traditionellen Tarot die Karten nur nach Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, also dem Verlauf deines Lebens befragt werden, sagen die Karten im Engeltarot zusätzlich noch etwas darüber aus, wie du handelst und positiven Nutzen aus der Hilfe der jeweiligen Engel ziehen kannst

 

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Letzte Änderung:17.07.2010